SlamIYC bei „Wort im Bild 2016“

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Wort wird Bild wird Text

wortimbild

Wir sind wirklich Glückskinder! Denn wir hatten die Ehre, Teil eines großartigen Projektes sein zu dürfen: Wort im Bild. Unter diesem Titel wurde heuer bereits zum fünften Mal zu dem - von Fotokünstlerin Eva Asaad intiierten - Fotowettbewerb aufgerufen, Literatur fotografisch ins Bild zu setzen. Literarische Vorlagen dienen dabei als Inspiration für die Fotografie. Oder um es mit Evas Worten zu umschreiben:

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Auf.ge.worfen

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Brücke_Estha_Juni 201672ACHTUNG ++ RICHTIGSTELLUNG ++ ACHTUNG

So, meine Lieben, ich muss mal wieder mein Haupt beugen und mich meiner Schuld stellen!!! Es ist mir ein RIESENGROSSER Fauxpas passiert, unter dem jetzt leider zwei ganz tolle Menschen leiden müssen: Estha M. Sackl und Trisha Radda!!! Denn ihr seht unten im Artikel zwar Esthas Foto ... aber nicht ihren Text!!! Der Text ist von Trisha!!!! Und wie kann sowas geschehen??? Durch Fehler!!! In diesem Fall durch MEINEN FEHLER!!! Es wird in der nächsten Ausgabe noch eine Richtigstellung geben - aber ich wollte damit nicht länger warten - den Poetinnen zur Liebe!!! Das bin ich ihnen schuldig ... und noch viel mehr!!!

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Estha über …

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Braucht Literatur Performance?

Estha_Performance_150Text: Estha Sackl
Irgendwie ist das schon widersprüchlich. Jetzt sitze ich hier in der Sonne an meinem Computer und warte darauf, dass sie mir einfallen. Die Worte, die Argumente, die perfekte Erklärung. Wie kann ich dich, lieber Leser oder liebe Leserin (Dass wir uns duzen ist doch in Ordnung? Beim Poetry Slam macht man das so.) davon überzeugen, dass Literatur Performance braucht- und zwar (Trommelwirbel) – ohne Performance?

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Trisha über …

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Braucht Literatur Performance?

Trisha RaddaText: Patricia "Trisha" Radda
Nein. Nein, natürlich braucht Literatur keine Performance. Die einzig wahre, echte, ästhetische Literatur ist schließlich jene, die alleine, tief versunken, an einem stillen Platz gelesen wird. Wörter, die vom Leser oder der Leserin genießend, die Fantasie anregend schnell verschlungen werden und sie dann niemals wieder loslassen, weil sie ein für allemal verzaubert haben.

Nein. Diese Literatur braucht natürlich keine Performance. Diese Literatur ist für eine Elite bestimmt. Diese Literatur ist für eine kleine Schar von Menschen, die, meist schon früh im Kleinkindalter von ihren Eltern, gezeigt bekommen haben, dass Bücher etwas Schönes sind. Eine Elite, die sich arrogant zu allen Fernsehern dieser Welt hinunterbeugt und sagt: „Ach, das Buch war so viel besser!“ Ich muss es ja wissen, ich gehöre zu dieser Elite.

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